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Datenbank
Species: Pinguicula esseriana B. Kirchner, {1981}

Datenblatt

Systematik

Beschreibung

Systematik

Pinguicula esseriana gehört zur Untergattung Orcheosanthus. Die Pflanze bildet zusammen mit Pinguicula ehlersiae und Pinguicula jaumavensis die Sektion Crassifolia.

Die Pflanze

Die Art Pinguicula esseriana kommt aus Mexiko, nahe El Huizache im Bundesstaat San Louis Potosi. Es handelt sich hierbei um eine kleinwüchsige Art, die mit Pinguicula jaumavensis verwandt ist.
Pinguicula esseriana bildet jahreszeitlich bedingt zwei verschiedene Arten von Blättern aus. Die Sommerblätter bilden wie alle anderen Pflanzen der Gattung Pinguicula kleine Klebtropfen aus, während die Pflanze im Winter keine karnivoren Blätter bildet.
Die Sommerblätter sind oval und blassgrün mit weißen, stark eingerollten Blatträndern. Die Winterblätter sind eher rundlich und zu einer dichten Rosette vereinigt. Die Größe der Rosette kann bis zu 5cm betragen.
Die Blüten, die hauptsächlich im Sommer zahlreich gebildet werden, sind blass-blau, hell violett bis rosa, ca. 2cm lang und an der breitesten Stelle ca. 1,5cm breit.

Kultur

Die Kultur von Pinguicula esseriana ist eigentlich nicht sehr schwierig, wenn man einige Punkte beachtet.
Die Temperatur sollte im Sommer zwischen 20-25°C liegen, im Winter bei ca. 10°C. Die Pflanzen gedeihen an einem hellen bis leicht schattigen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung sehr gut. Im Winter sollten sie jedoch so hell wie möglich stehen. Bei Lichtmangel kann auch Kunstlicht eingesetzt werden. Während der Sommermonate sollte das Substrat immer recht feucht gehalten werden, während es im Winter bei kühleren Temperaturen fast austrocknen kann. Es wird nur sehr sparsam gegossen. Wann es soweit ist, weniger zu gießen, zeigt die Pflanze, indem sie zu Beginn des Winters die Winterrosette ausbildet. Dann wird das Gießen schrittweise reduziert. Genauso wird im Frühjahr das Gießen langsam gesteigert, wenn die Pflanze beginnt ihre Sommerblätter zu bilden.
Das Substrat kann sowohl aus reinem Torf, sowie auch aus einem Torf-Sand-Gemisch bestehen. Um das Substrat noch weiter aufzulockern können zusätzlich Perlite beigemischt werden.
Die einfachste Methode der Vermehrung ist die Vermehrung durch Blattstecklinge. Von der Winterrosette werden einzelne Blätter vorsichtig angetrennt und auf feuchtes Substrat gelegt. Nach einigen Wochen zeigen sich kleine neue Pflänzchen auf der Blattoberseite.

Letzte Änderung: 2006-11-22 19:44:50


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