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Datenbank
Species: Nepenthes eymae Kurata, {1984}

Datenblatt

Systematik

Beschreibung

Historisches:

Man mag ja diskutieren können, ob es sich bei Nepenthes eymae wirklich um eine eigenständige Art, oder nur um einen Typus von N. maxima, mit extremen Luftkannen handelt. Zweifelsohne steht jedoch fest, dass sie eine der eindruckvollsten und pflegeleichtesten Arten der Gattung ist.
Ähnlich wie auch bei N. hamata (wächst ebenfalls auf dem Gunung Lumut in Sulawesi) konkurrierten zwei relativ zeitnahe Beschreibungen um das Privileg der Namensgebung. Zum einen war dies N. infundibuliformis von Turnbull & Middleton und N. eymae von S. Kurata.
Doch hier setzte sich (im Gegensatz zu N. hamata) die Beschreibung des Japaners Kurata durch, dem wir nun ihren Namen verdanken.


Beschreibung:

Sieht man eine Bodenkanne von N. eymae, wird man sofort an N. maxima denken müssen. Die, bis zu 30cm großen Kannen weisen eine, meist dunkelrote Musterung und ein sehr breites Peristrom auf. Dieses ist bei jungen Kannen zumeist noch hellrötlich, färbt sich aber nach und nach fast schwarz aus.
Als weiteres, interessantes Merkmal ist noch der Kannendeckel zu nennen, der sich bei dieser Art sehr ausgefallen wölbt.
Die Hochkannen unterscheiden sich von den Bodenkannen durch ihre geringere Größe und die "Weinglas"-Form. Weiterhin ist das Peristrom annähernd waagerecht.


Kultur:

Allgemein:

Oftmals wird die Frage gestellt, welche Nepenthes sich denn nun für den Anfänger eignen. Leider wird N. eymae viel zu selten genannt. Die Art besitzt nämlich alles, was einem angehenden Züchter ansprechen sollte. Sie ist absolut pflegeleicht, widerstandsfähig und wächst auch recht schnell.

Temperatur:

Obwohl sie bereits in Bereichen von 1500 - 2000m wächst, verträgt sie eine ganze Reihe verschiedener Bedingungen. Im Prinzip sind sowohl (gemäßigte!) Tieflandbedienungen, wie auch Hochlandbedienungen möglich.
Auch eine Kultur bei Zimmertemperatur sollte durchaus möglich sein.

Licht:

N. eymae mag es sehr hell, vergleichbar mit allen anderen Hochlandarten.

Luftfeuchtigkeit:

Wie für eine Hochlandart üblich, ist eine Luftfeuchtigkeit von 50-70% am Tag und 80% in der Nacht gut geeignet.
Durch die sehr großen und dicken Blätter ist sie auch nicht anfällig gegen Schwankungen.

Substrat:

Ich halte sie in einem lockeren Gemisch aus Torf, Perlite, Blähton und Pinienrinde, welches oben noch durch eine Schicht Sphagnum bedeckt ist. Dieses sollte anschließend ständig feucht gehalten werden. Die üblichen Nepenthes Substrate scheinen ebenfalls gut geeignet zu sein.



Letzte Änderung: 2007-01-02 17:05:15


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