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Species: Nepenthes masoalensis Schmid-Hollinger, {1977}


PatenschaftDiese Art wird betreut von: Martin Brunner

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Systematik

Beschreibung

Erstbeschreibung:
Ein Foto von 1937 zeigte eine unbekannte Kannenpflanze vom Mt. Ambato. In einem Bericht von Bogner aus dem Jahre 1969 steht, dass er anhand des Bildes dort auf die Suche gegangen ist, jedoch diese neue Art nicht entdecken konnte. 1970 erfolgte eine neue Beschreibung durch Boiteau (Paris), das zugehörige Pflanzenmaterial wurde Rudolf Schmid-Hollinger im Jahre 1971 übermittelt. Im Jahre 1972 gelang ihm die Wiederentdeckung am Naturstandort. Die offizielle Erstbeschreibung erfolgt dann 1977.

Heimat/Standort:
Nepenthes masoalensis kann nur auf der Halbinsel Masoala und in der Mt. Ambato Region in einer Höhenlage von 30 m bis 400 m gefunden werden. Masoala ist eine Halbinsel im Nordosten von Madagaskar, umgeben vom Indischen Ozean. Das Cap Est im Norden der Halbinsel ist der östlichste Punkt Madagaskars. Die Landschaft ist hügelig (bis 1311 m ü. d. M.) und noch zu großen Teilen mit tropischem Regenwald bedeckt. Es kommt immer wieder zu starken Regenfällen, etwas ´trockener´ ist es zwischen Oktober und Anfang Dezember. Die Standorte an denen die Pflanzen gefunden werden sind Sphagnum Moore bzw. moosbewachsene Hügel. Die Pflanzen wachsen oft im Freien ohne störende, hohe Bäume.

Die Pflanze:
Die Höhe kann bis 6 m betragen. Der Stamm erreicht bis 1 cm im Durchmesser. Die Internodienlänge liegt bei 1-8 cm. Die meist roten Bodenkannen werden bis 12 cm lang und besitzen eine ausgeprägte Flügelleiste. Das Peristom ist bis 5 mm breit. Die Hochkannen ähneln in der Form N. alata und können bis 19 cm hoch werden. Das Peristom ist 3-8 mm breit. Die Farbe bewegt sich zwischen gelb und gelbgrün. Selten wird der röhrenförmige Gleitteil rötlich (der untere Fangteil bleibt immer bei seiner Farbe). Der Kannendeckel ist rund, oval oder leicht nierenförmig und besitzt kaum Nektardrüsen. Die Verdauungsflüssigkeit ist dünnflüssig.
Die Blütezeit beginnt im September.

Kultur: Die Pflanze mag warme Temperaturen, sie verträgt auch Temperaturen bis 35°C. Viel Licht mag die Pflanze ebenfalls.

Textquellen: M. Jebb and M. Cheek, A Skeletal Revision of Nepenthes (Nepenthaceae), Blumea 42(1), 1997, p. 60
Schmid-Hollinger: Eine neue Nepenthes Art aus Madagaskar, Nepenthes masolensis sp. Nov.

Letzte Änderung: 2006-11-19 18:38:02



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