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Species: Nepenthes muluensis Hotta, {1966}


PatenschaftDiese Art wird betreut von: Amon Horngacher

Datenblatt

Systematik

Beschreibung

Diese langsam wachsende Pflanze wird über 3 Meter hoch und besitzt einen halben Zentimeter dicken, dunkelbraunen Stamm. Die Blätter werden nur 10-15 cm lang und 5 cm breit. Die Blattränder und die Blattadern färben sich bei hellen Bedingungen dunkelrot. Die dünnen Kannenstiele sind meist genauso lang, oder ein wenig kürzer als die Blätter. Die Bodenkannen sehen den Kannen von Nepenthes tentaculata sehr ähnlich. Die bis zu 12 cm großen Kannen sind schlank mit ausgeprägten Flügelleisten und im unteren Kannenteil etwas eingeschnürt. Die Kannenöffnung ist wie ein Katzenauge geformt und wird von einem dünnen, hellen Peristom Umrandet. Das Kanneninnere ist weiß gefärbt. Der behaarte Deckel besitzt die größe der Kannenöffnung. Die Farben der weiß gesprenkelten Kannen können stark zwischen rot bis schwarz variieren. Die Luftkannen unterscheiden sich nicht sonderlich von den Bodenkannen. Sie weisen keine Behaarung des Deckels auf, die Kannenöffnung ist runder geformt, und es sind keine Flügelleisten vorhanden. Der 15-20 cm lange Blütenstand dieser Art zählt meist zwischen kleine 20-35 Blüten.

Herkunft und Kultur

  Vorkommen

Nepenthes muluensis kommt nur auf Borneo vor, wo sie in Sarawak auf dem Gunung Mulu, Gunung Murud und Mt. Batu Lawi auf einer Höhenlage von 1750-2500 m wächst. Am Naturstandort ist sie oft mit und inmitten von Rhododendron ericoides anzutreffen.

  Temperatur

Nepenthes muluensis ist diesbezüglich eine ┬┤typische┬┤ Hochlandnepenthes und brauch eine große Nachtabsenkung. Tagsüber sollten Temperaturen von 24-26 Grad vorherrschen, und nachts auf 10-15 Grad absinken. Die Pflanze wächst auch noch bei einer geringeren Nachtabsenkung, die Kannenproduktion wird jedoch sofort eingestellt.

  Licht und Luftfeuchte

gemäßigtes Licht, eher Schattige Standorte, am besten mit einer etwas größeren Begleitpflanze kultivieren. Die Luftfeuchte sollte so hoch wie möglich gehalten werden, am besten 90 %, da es am Naturstandort sehr starker Nebel vorüberzieht.

  Substrat

Das Substrat sollte so locker wie möglich gehalten werden. Am besten wird ein Substrat aus gehacktem Sphagnum, einem großen Anteil an Perlite, Torf und etwas Kork verwendet. Auf eine regelmäßige Bewässerung ist zu achten, jedoch keine Staunässe.

  Vermehrung

Es werden nur mäßig Seitentriebe ausgebildet die einmal abgetrennt nur schwer zu kräftigen, gesunden Pflanzen heranwachsen, die Vermehrung auf dem Vegetativen Weg gestaltet sich daher schwierig. Die Vermehrung über Samen bringt gute Erfolge, jedoch müssen diese sehr frisch sein.

Nepenthes muluensis ist Aufgrund ihrer Größe und ihres langsamen Wachstums für die Kultivierung im Hochlandterrarium geeignet. Die Aufzucht der Jungpflanzen sollte am besten nur im Terrarium erfolgen, da sich dort die benötigte Nachtabsenkung leichter herstellen lässt. Vor der Anschaffung dieser Pflanze sollte zuerst sichergestellt sein, dass die Klimatischen Bedingungen auch hergestellt werden können, da sich die Pflanze nur langsam wieder von falscher Haltung erholt. Nepenthes muluensis ist an alle zu empfehlen, die schon etwas Erfahrung im Bezug auf Hochlandnepenthes gesammelt haben.

Letzte Änderung: 2004-02-25 19:08:55



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     Nepenthes muluensis
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Nepenthes muluensis
Nepenthes muluensis
© Andreas Wistuba


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